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"Aigyptos"

Die Welt der Hieroglyphen

Champollion und der Stein von Rosette

Seite aus Champollions Grammatik (Zusammenstellung von Königsnamen)

Das Hieroglyphen-Alphabet

Kartuschen bekannter Pharaonen

(Auswahl)

Der Obelisk von Ramses II.
auf dem Place de lA Concorde

Historisches Bild mit den beiden Obelisken vor dem Pylon des Luxor-Tempels

Das Gemälde von F. Dubois zeigt das Aufstellen des Obelisken in Paris

 

 

 

 

 

 

 

Der Pariser Obelisk ist einzigartig unter allen Obelisken dieser Welt: Seine Spitze ist vergoldet. Historiker sind begeistert, da er zur Zeit von Ramses II. wohl ebenso aussah. Die kleine Pyramide war mit Elektron, einer Gold-Silber-Legierung beschichtet. Das 3,60 Meter hohe Pyramidion von Paris ist allerdings erheblich jünger und besteht aus vergoldeter Bronze. Es wurde am 14. Mai 1998 auf das Monument gesetzt.

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Der Terrassen-
tempel der Pharaonin Hatschepsut

Der Tempel der Pharaonin wurde im Talkessel von Deir el-Bahari errichtet. Direkt unter einer senkrechten Felswand. Erbaut aus feinem Kalkstein trug er bei den Ägyptern den Namen djeser-djeseru (= Heiligster der Heiligsten). Baubeginn ist das 7. Regierungsjahr der Königin, dem Jahr in dem sie sich zum Pharao  krönen lässt. Verantwortlich für den Bau ist ihr Berater und Günstling Senenmut. Leicht ansteigende Rampen verbinden die drei Terrassen. 

Der Schweizer Ägyptologe Edouard Naville war einer der ersten, der den verfallenen Terrassentempel Hatschepsuts zwischen 1893 und 1896 dokumentierte. Diese Dokumentation war Grundlage für die spätere Rekonstruktion des Tempels.

In der "Geburtshalle" des Tempel holt sich Hatschpsut ihre Legitimation dass sie tatsächlich als Pharao herrschen darf. Aus der (selbst erfundenen) Legende, dass es Amun höchstpersönlich gewesen ist, der sich in Gestalt ihres Vaters Thutmosis I. mit ihrer Mutter Ahmose vereinigt habe.

Sie ist damit eine leibliche Tochter von Amun-Re und betont das auch in vielen Inschriften.

 

In ihrem 9. Regierungsjahr schickt Hatschepsut, wie in der linken Pfeilerhalle des Tempels dargestellt, Handelsschiffe unter der Leitung ihres Schatzmeisters Nehesi über das Rote Meer in das Gold- und Weihrauchland Punt.

Die Punt-Expeditionen bringen kostbare Myhrrebäume, Weihrauch Straußenfedern, Tierfelle sowie Amphoren voller Goldstaub mit nach Hause. Oder ein lebendiges, unglaubliches Tier mit einem unglaublichen langen Hals. Neben Leoparden und Giraffen hüpfen auch Paviane herum. Ebenfalls auf den Tempelwänden dargestellt, die runden Pfahlbauten unter Dattelpalmen und Platanen der Einhimischen. Hunde liegen unter den Behausugen, exotische Vögel fliegen umher. 

Außerdem gibt sich der König Parhiu mit seinem nach vorn gebogenem Kinnbart die Ehre. Hitner ihm seine Gemahlin Ati, mit Fettwülsten, schwerem Hohlkreuz und herausragendem Hinterteil, geschmückt mit Ringen und Halsketten.

Relief-Darstellung eines Hauses von Punt in der Punt-Halle des Terrassentempels. 

Eine weitere Großtat der Pharaonin wird ebenfalls in ihrem Tempel in Wort und Bild wiedergegeben: Die Errichtung der Obelisken im Bezirk von Amun-Re in Karnak. Angefangen vom loslösen des Monolithen aus dem Fels und dem anschließenden Verladen auf Lastkähnee, der Transport von Assuan nach Theben. Zum Abschluss das feierliche aufstellen des Objekts im Tempel des Amun-Re in Karnak.

Von dem zweiten Obeliskenpaar, welches Hatschepsut zusammen mit ihrem Co-Regenten Thutmosis III. im 16. Regierungsjahr aufstellen lässt,  berichtet eine Inschrift, dass man bis zu ihrer Fertigstellung 7 Monate benötigte.

Zeittafel des Neuen Reichs

18. bis 20. Dynastie

Die altägyptische Geschichte wird in 30, bzw. 31 - wenn man die kurze Zeit der 2. Perserherrschaft dazu rechnet  - Dynastien unterteilt.

Die Einteilung der Königshäuser in Dynastien geht auf Manetho = "Wahrheit des Thot" zurück, der im Auftrag Ptolemäus' II.  um 250 v. Chr. die ägyptische Geschichte in seinem dreibändigen Werk  Aegyptiaca in griechisch niederschrieb. Auch Manetho, Hohepriester in Heliopolis, hatte sein Wissen aus älteren Quellen, die vermutlich als Abschriften in Tempeln aufbewahrt wurden. Sein Verzeichnis umfasst 30 Dynastien. Ein Drittel der Königsnamen und Fragmente von Manethos  Aufzeichnungen sind nur in "Abschriften von Abschriften" erhalten. Sie wurden von anderen antiken Autoren verändert, redigiert, umgeschrieben oder sogar bewusst verfälscht. Deshalb werden Manethos Aufzeichnungen als Grundpfeiler eines chronologischen Gerüsts der altägyptischen Geschichte zwar berücksichtigt, von Ägyptologen und Historikern jedoch mit einer gewissen Vorsicht behandelt.