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Chronik
(Neues Reich, etwa 1530-1075 v.  Chr.)

Historische Fotografien
aus dem Tal der Könige

Das Siegel der Nekropole von Theben:
Anubis - Wächter der Totenstadt - der die neun Feinde Ägyptens unterwirft.

Das Tal der Könige. (Aufnahme von Francis Frith, 1857)

 

Der Eingang zum Grab Tut-ench-Amuns kurz nach seiner Entdeckung, 1922.
(Foto: Harry Burton)

Die - mit einer Lampe angestrahlte - Mumie Amenophis' II. in ihrem offenen Sarkophag wird Touristen präsentiert.
(Zeichnung von 1901)

 

Das Tal der Könige vor der Entdeckung des Grabes Tut-ench-Amuns. Im Vordergrund der Eingang zum Grab  von Ramses VI.
(Postkarte, vermutlich um 1910. Aus dem Nachlass von Howard Carter)

Die Sarkophaghalle aus dem Grab Sethos' I.
(Glasplattenaufnahme von Harry Burton)

Wussten Sie, ...

 

.... dass Pepi II.  - fünfter Pharao der 6. Dynastie, der als Kleinkind auf den Thron kam - nach dem Turiner Königspapyrus 94 Jahre regiert haben soll? Ägyptologen gehen davon aus, dass es "nur" 64 Jahre waren. 
.... dass im Grab von Tut-ench-Amun 5938 Objekte gefunden wurden?
... dass die Cheops-Pyramide mit ihrer ursprünglichen Höhe von 146,59 m über 4000 Jahre das höchste Gebäude der Welt war?

... dass in Rom 14 ägyptische Obelisken stehen?

... dass exakt 100 Jahre nach der Entdeckung des Grabes von Tut-ench-Amun in Theben ein neues königliches Grab entdeckt wurde? 2022 das Grab von Thutmosis II.    

Eines der  schönsten Stücke aus dem Grab Tut-ench-Amuns.
Howard Carter nannte den Alabaster-Kelch Wishing Cup.

Der umlaufende Text lautet:
Möge dein Ka leben,
mögest du Millionen von Jahren verbringen,
der du in Theben lebst,
du sitzt mit dem Gesicht im Nordwind,
deine Augen erblicken Glückseligkeit.

Der Malqata-Palast von Amenophis III.

 

 

 

Überquert man bei Luxor den Nil, tr auf man auf die weit sichtbaren Pharao Amenophis III. - in Form der Memnon-Koloose standen sie einst vor dem Eingangs-Ppylon des Totentempels des Herrschers. 

Der Blick der beiden - aus Quarzstein gehauenen - Sitzstatuen, ist nach Osten gerichtet, der aufgehenden Sonne (Re) gerichtet. Sie sollten die sich täglich erneuerten Lebenskraft des Königs symbolisieren, die dieser aus den Strahlen der Sonne empfing.

Den Namen "Memnon" erhielten die beiden Statuen bereits in der Antike.

Die etwa 18 Meter (ursprünglich etwa 21 Meter) hohen Kolosse wurden im Laufe der Jahrhunderte durch Erdbeben und Erosion stark beschädigt. Risse innerhalb der Statuen, die beim schnellen Durchgang der nächtlichen Kälte durch die Erwärmung der ersten Sonnenstrahlen entstanden, führten dabei zu sphärisch klingenden Tönen, die zu ihrer Namensgebung beitrugen. 

Memnon gilt in der griechischen Mythologie als Sohn des Titan und der Eos (lat. Aurora). der Göttin der Morgenröte. Memnon wurde bei Troja von Achilles getötet. Seine Mutter überführte den Leichnam nach Äthiopien und beweinte ihn. Diese Tränen fallen jeden Morgen als Tau vom Himmel. Seitdem antwortet Memnon seiner Mutter mit Klagelauten, wenn diese ihn mit ihren Sonnenstrahlen berührt.

Der römische Kaiser Septimius Severus ließ die Monumentalstatuen während seinem Aufenthalt in Theben - 199 n. Chr. - restaurieren, damit hatte das "Klagen" ein Ende.

 

Ebenfalls auf der westlichen Seite des Nils - bei Malqata - errichtet Amenophis III. eine Palastanlage. Die Bauarbeiten beginnen im 11. Jahr seiner Herrschaft und enden in seinem 29. Regierungsjahr. Überwiegend aus Lehmziegeln und Holz erbaut, ist nach Jahrtausenden von der Anlage nur noch wenig erhalten geblieben.

Überreste des großen Säulensaals von  Malqata (Foto: Franck Monnier)

 

Östlich des Hauptpalastes befand sich ein künstlicher See mit Hafen oder Kai. Der See war durch einen schiffbaren Kanal mit dem Nil verbunden war. Die Anlage verfügte über eine Audienzhalle, Innenhöfe, Villen für Würdenträger und die königliche Familie. Überreste eines Amun-Tempels fanden Ägyptologen nördlich des Palastes. 

Fragmente von verputzten Wandmalereien haben den Ausgräbern einen Einblick in die Ausstattung des Palastes gegeben. Die Wände waren mit Szenen von Wildtieren geschmückt - Blumen, Schilf und Tiere in den Sümpfen - sowie dekorative geometrische Muster mit Rosetten. Verzierte Holzsäulen die wie Lilien aussahen, stützten die Decke. Spuren originaler Wandmalereien sind noch vor Ort sichtbar, trotz der zerstörten  Lehmziegelwände.

 

Decken- und Wanddekoration des Malqata-Palastes
(Metropolitan Museum of Art, New York)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der große Kolonnadensaal (links), der zum Thronsaal führt.
Der Thronsaal (unten).
(Franck Monnier, 2021) 

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